• Melanie Henke

60-60-30 Idealmaß fürs Arbeiten

Aktualisiert: 21. Mai 2020

Jeder von uns weiß, dass Ablenkung der größte Feind produktiver Arbeit ist. Gleichzeitig wissen wir auch, dass sich Ablenkungen nicht immer vermeiden lassen. Arbeiten wir angestellt in einem Büro, oder freiberuflich im Home Office, sind es E-Mails, Telefonate, oder Kolleg*innen die kurz vorbeischauen, und unsere Konzentration unterbrechen. Was also tun? Neben der Möglichkeit, für eine klar definierte Zeit das E-Mail Programm zu schließen und das Telefon in den Flugmodus zu setzten und ein „Bitte nicht stören“ an der geschlossenen Tür, kann das Arbeiten mit einem strukturierten Arbeitsrhythmus hilfreich sein. Vielen Menschen hilft ein guter Rhythmus, produktiv, fokussiert und konzentriert zu arbeiten.


Neben der Pomodoro-Technik, die sich besonders gut für eher kleinteilige Aufgaben eignet, ist die 60-60-30 Methode ideal für Zeiten, in denen du dich für 2,5 Stunden komplett zurückziehen kannst.


So funktioniert die 60-60-30 Methode:

Bei dieser Methode arbeitest du in einem strukturierten Arbeitsrhythmus, der wie folgt aussieht:

  • 50 Minuten fokussiert arbeiten

  • 10 Minuten Pause

  • 50 Minuten fokussiert arbeiten

  • 30 Minuten Pause


Bevor du startest, überlegst du dir:

  • welche Aufgaben du in den 50 Minuten bearbeiten kannst und willst

  • wie und in welcher Form du deine Pausen zur Erholung nutzen möchtest


Anschließend schaltest du alle Unterbrechungen und Ablenkungen ab und startest in deine erste 50 Minuten Einheit hoch-fokussierter Arbeit. Damit die Pausen dir wirklich Erholung und Entspannung von der Konzentration bieten, verlasse deinen Arbeitsplatz, gönne deinem Körper auch eine Pause, von der Arbeitsposition.


Auf den ersten Blick mag es irritierend sein, dass pro Stunde 10 Minuten Pause eingeplant sind, doch hochproduktive 50 Minuten sind so viel wertvoller als ein Vormittag, an dem ich ständig unterbrochen werde, oder mich ablenken lasse, zumal wir in der Regel nur 45-60 Minuten am Stück voll konzentriert arbeiten können.


Versuche es einfach einmal und experimentiere eine Woche mit der Methode. Danach kannst du dann gut entscheiden, ob dieser Weg sich für dich eignet, oder ein anderer Rhythmus besser zu dir passt.



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Mehr zum Thema „fokussiert an Zielen arbeiten“ findest du hier:


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