• Melanie Henke

Eat the Frog

Aktualisiert: 21. Mai 2020

Man könnte diese Methode auch „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ nennen.

Gerade bei unangenehmen Aufgaben verlieren wir uns leicht in Ablenkungen von „Das mache ich später. …“ oder „Da kam was dazwischen …“. Am Ende des Tages sind Kleinigkeiten geschafft, doch die wirklich wichtigen Dinge unerledigt. Das führt zu einem Kreislauf, in dem der Druck immer weiter steigt, verbunden mit immer schlechteren Gefühlen und Selbstzweifeln. Das Eat the Frog Prinzip hilft, aus diesem Kreislauf auszubrechen, und schützt davor sich in einem unproduktiven Aufschieben zu verlieren.


Eat the Frog - was haben unangenehme Aufgaben mit Fröschen zu tun?

Das Eat the Frog Prinzip geht auf den US-amerikanischen Autor Brian Tracy zurück, der über dieses Prinzip 2002 ein Buch geschrieben hat. Dabei dient der Frosch als Metapher für besonders unangenehme oder schwierige Aufgaben. Wobei hier Aufgaben gemeint sind, die du eigentlich nicht erledigen willst und aus dem Grund auch immer aufschiebst. Leider sind es genau diese unangenehmen Aufgaben, die besonders wichtig sind, was die Situation durch das Aufschieben immer unangenehmer macht. Dann mögen Nebensächlichkeiten zwar erledigt sein, doch wird der Berg an unangenehmen Aufgaben immer größer, der Zeitdruck nimmt zu und die Motivation sinkt auf einen Tiefpunkt.

Um nicht in so eine Abwärtsspirale hineinzuschlittern empfiehlt Brian Tracy: Eat the Frog first! Das bedeutet die erste Aufgabe du an einem Tag erledigen oder in Angriff nimmst, sollte die schlimmste, schwierigste, unangenehmste Aufgabe sein.


Das Gute an der Strategie ist,

  • sie nutzt die Tatsache, dass deine Konzentration, Energie, Willenskraft und Motivation am Morgen einfach am höchsten ist.

  • du handelst nach Prioritäten.

  • du startest mit einem Erfolgserlebnis in den Tag.

  • dieses Erfolgserlebnis steigert deine Produktivität für den Rest des Tages.

Ist es wirklich so leicht?

Auch, wenn diese Methode sehr einfach klingt und wirklich eine enorme Hebelwirkung hat, so ist es nicht leicht, sie umzusetzen. Denn es braucht viel Disziplin aus der alten Gewohnheit, Unangenehmes aufzuschieben, auszubrechen.

Hier ein paar Tipps, die dabei helfen:


Erkenne den Frosch

Der Frosch ist die eine Aufgabe, die besonders schwer und unangenehm für dich ist. Um diese herauszufinden, frage dich „Bei welcher Aufgabe würdest du am liebsten weglaufen?“.


Esse den Frosch in kleinen Portionen

Manchmal handelt es sich um einen wirklich großen Frosch, doch du musst ihn nicht in einem Stück hinunterschlingen. Auch unangenehme Aufgaben lassen sich in kleinere Teilaufgaben hinunterbrechen, oder Suche dir Verstärkung.


Decke dir den Tisch

Legst du dir schon am Vorabend die unangenehme Aufgabe bereit, musst du morgens keine Energie für eine Entscheidung verschwenden und kannst direkt loslegen.


Lege dir eine Froschsammlung an

Dokumentiere, oder erzähle anderen davon, dass du schwierige Aufgaben erledigt hast. Anerkennung tut ungemein gut und kann dich motivieren am Ball zu bleiben.


Jetzt bist du dran, welchen „Frosch“ wirst du nun essen, um voller Energie deinen Tag zu meistern?



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Mehr zum Thema „fokussiert an Zielen arbeiten“ findest du hier:


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